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Phase 3 von 5
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Eignung der Technologie

Kein Hype, sondern angemessene Lösungen. Wir bewerten Technologie an dem, was ihr tatsächlich braucht — nicht an dem, was gerade auf Messen glänzt.

Sechs Bewertungskriterien

Eine fundierte Entscheidung basiert auf mehr als Demos und Marketing-Material.

Funktionale Passung

Deckt das Tool die Anforderungen ab, die aus den optimierten Prozessen entstehen? Nicht mehr, nicht weniger.

Teamkompetenz & Lernkurve

Kann euer Team das Tool realistisch erlernen? Ein mächtiges System, das niemand bedienen kann, ist wertlos.

Integrierbarkeit

Arbeitet das Tool mit eurer bestehenden Systemlandschaft zusammen? Import, Export, Schnittstellen — hier trennt sich Theorie von Praxis.

Gesamtkosten (TCO)

Lizenzkosten sind nur die Spitze. Wir rechnen Schulung, Datenmigration, Wartung und Anpassung mit ein.

Anbieter-Stabilität

Ist der Anbieter in 5 Jahren noch am Markt? Wird das Produkt aktiv weiterentwickelt? Gibt es DACH-spezifischen Support?

Skalierbarkeit & Ausstiegskosten

Was passiert, wenn euer Büro wächst — oder wenn ihr das Tool wechseln wollt? Vendor Lock-in ist ein reales Risiko.

Unser Vorgehen

01

Anforderungsprofil erstellen

Aus den optimierten Prozessen leiten wir ein konkretes Anforderungsprofil ab: Muss-Kriterien, Soll-Kriterien und Ausschlusskriterien. Keine Wunschlisten, sondern begründete Anforderungen.

02

Marktrecherche und Vorauswahl

Wir sichten den Markt gezielt — mit Fokus auf Lösungen, die im DACH-Raum für Planungsbüros und Ingenieurbetriebe erprobt sind. In der Regel bleiben 2–3 Kandidaten übrig.

03

Praxistest statt Demoversion

Wo möglich, testen wir die Kandidaten mit echten Daten und realen Aufgaben aus eurem Büroalltag. Eine Hochglanzdemo zeigt, was das Tool kann — ein Praxistest zeigt, was es für euch kann.

04

Bewertungsmatrix und Empfehlung

Alle Kandidaten werden anhand der 6 Kriterien strukturiert bewertet. Die Empfehlung ist transparent und nachvollziehbar — inklusive der Argumente dagegen.

05

Einführungskonzept

Für die empfohlene Lösung erstellen wir einen Einführungsplan: Zeitrahmen, Datenmigration, Schulungsbedarf und Rollout-Reihenfolge.

Was wir vermeiden

Diese Argumente klingen logisch, führen aber oft zu falschen Tool-Entscheidungen.

"Das nutzen alle in der Branche"

Verbreitung ist kein Qualitätsmerkmal. Wir prüfen, ob es zu EUREM Büro passt.

"Das kann alles"

Eierlegende Wollmilchsäue gibt es nicht. Ein Tool, das alles kann, kann meistens nichts richtig gut.

"Der Vertriebler hat gesagt..."

Vertrieb verkauft. Wir bewerten. Mit euren Daten, euren Prozessen, eurer Teamgröße.

"Einmal kaufen, fertig"

Software ist nie fertig. Wir rechnen Updates, Schulungen und Anpassungen von Anfang an ein.

Beispiele aus der Praxis

Konkrete Technologieentscheidungen für Planungsbüros und Ingenieurbetriebe.

Straßenplanungsbüro (18 Mitarbeiter)Aufgabe: Auswahl einer Projektmanagement-Lösung

Bewertung:

Drei Tools in der engeren Auswahl. Das teuerste hatte die meisten Features, aber die Lernkurve war so steil, dass eine realistische Einführung 6 Monate dauern würde. Das günstigste konnte keine Planänderungen versionieren.

Entscheidung:

Mittelklasse-Lösung mit guter Schnittstelle zur bestehenden CAD-Software. Einführung in 6 Wochen, volle Nutzung nach 3 Monaten.

Tragwerksplaner mit BIM-Anforderung (8 Mitarbeiter)Aufgabe: Auftraggeber fordert BIM — welches Tool passt zum kleinen Büro?

Bewertung:

Die große BIM-Suite war für 50+ Personen konzipiert und hätte das Büro überfordert. Eine schlankere Lösung bot 80% der Funktionen bei einem Drittel der Kosten und Komplexität.

Entscheidung:

Einstieg mit der schlanken Lösung und konkretem Upgrade-Pfad, falls die BIM-Anforderungen wachsen. Ergebnis: BIM-fähig in 8 Wochen statt 8 Monaten.

Büro für Gebäudetechnik (14 Mitarbeiter)Aufgabe: Ablösung einer veralteten AVA-Software

Bewertung:

Der Favorit im Team war das Tool, das ein befreundetes Büro nutzte. Im Praxistest zeigte sich: Die Schnittstelle zum bestehenden CAD-System war unbrauchbar, Datenexport nur in proprietärem Format möglich.

Entscheidung:

Alternatives Tool mit offenen Schnittstellen und GAEB-Kompatibilität. Weniger „hübsch", aber integrierbar und zukunftssicher.

Das erhaltet ihr

Alle Informationen für eine fundierte Entscheidung.

  • Anforderungsprofil mit Muss-/Soll-/Ausschlusskriterien
  • Marktrecherche-Ergebnis mit Vorauswahl (2–3 Kandidaten)
  • Praxistest-Dokumentation mit realen Szenarien
  • Bewertungsmatrix mit transparenter Punktevergabe
  • Einführungskonzept für die empfohlene Lösung

Die Prozesse stehen. Jetzt geht es um die Frage: Welche Technologie passt tatsächlich zu diesen Abläufen und eurem Team?

Unabhängige Beratung, bessere Entscheidungen

Wir verkaufen keine Software — wir finden die richtige Lösung für eure Anforderungen. Profitiert von neutraler Expertise.