Status-Quo Analyse
Bevor wir etwas verändern, verstehen wir den Ist-Zustand. Die Status-Quo Analyse schafft ein ehrliches Bild eurer digitalen Infrastruktur — die Grundlage für alle weiteren Schritte.
Was wir analysieren
Eine gründliche Situationsanalyse betrachtet alle relevanten Dimensionen eurer digitalen Landschaft.
Digitale Infrastruktur
Erfassung aller Systeme, Lizenzen und deren Zusammenspiel — von der CAD-Software bis zur Projektplattform.
Arbeitsprozesse & Workflows
Dokumentation der tatsächlichen Arbeitsabläufe — nicht der theoretischen. Wo fließen Informationen, wo stockt es?
Teamkompetenzen & Akzeptanz
Wie digital-affin ist euer Team? Wo gibt es Vorbehalte, wo versteckte Power-User?
Engpässe & Qualitätsrisiken
Identifikation der Stellen, an denen Zeit verloren geht, Fehler entstehen oder Informationen untergehen.
So läuft die Situationsanalyse ab
Vorgespräch und Zielsetzung
Gemeinsam klären wir: Was soll die Analyse leisten? Welche Bereiche stehen im Fokus? Wer sind die Ansprechpartner? So vermeiden wir, an den falschen Stellen zu suchen.
Dokumenten- und Systemsichtung
Wir erfassen alle eingesetzten Tools, Lizenzen, Speicherorte und deren Zusammenspiel. Dabei achten wir auf Redundanzen, Insellösungen und tote Systeme, die nur noch Kosten verursachen.
Interviews mit dem Team
Gespräche mit Mitarbeitern aus verschiedenen Rollen zeigen, wie die Arbeit tatsächlich abläuft — nicht wie sie laut Organigramm ablaufen sollte. Hier zeigen sich die echten Engpässe.
Prozesse nachzeichnen
Wir dokumentieren die tatsächlichen Informationsflüsse: Wer gibt was an wen weiter? In welchem Format? An welchen Stellen gehen Informationen verloren oder werden doppelt erfasst?
Ergebnisbericht und Priorisierung
Alle Erkenntnisse werden in einem strukturierten Bericht zusammengefasst — mit klarer Priorisierung: Was hat den größten Hebel? Was sind Quick Wins? Wo ist Geduld gefragt?
Beispiele aus der Praxis
Echte Erkenntnisse aus Status-Quo Analysen in Planungsbüros und Ingenieurbetrieben.
Was wir entdeckten:
In der Analyse stellten wir fest: Pro Woche wurden durchschnittlich 35 Pläne per E-Mail verschickt — ohne zentrale Versionierung. In 20% der Fälle arbeiteten Fachplaner mit veralteten Planständen. Die Fehlersuche kostete ca. 6 Stunden pro Woche.
Die Erkenntnis:
Diese Zahlen machten den Handlungsbedarf konkret und lieferten die Grundlage für eine strukturierte Planverteilungslösung.
Was wir entdeckten:
Projektdaten lagen in AutoCAD-Ordnern, Excel-Projektlisten, E-Mail-Postfächern und einem veralteten Netzlaufwerk. Neue Mitarbeiter brauchten 3 Wochen, bis sie wussten, wo welche Information zu finden war.
Die Erkenntnis:
Die Analyse zeigte: Das Problem war nicht fehlendes Tool, sondern fehlende Struktur. Eine klare Ordnerlogik hätte 80% der Suchzeiten eliminiert — ohne neue Software.
Was wir entdeckten:
Offiziell arbeitete das Büro mit BIM. In der Praxis zeigte die Analyse: Nur 3 von 20 Mitarbeitern nutzten das BIM-Modell aktiv. Die restlichen arbeiteten weiterhin mit 2D-Ableitungen und Papierplänen. Die BIM-Lizenzkosten betrugen €24.000/Jahr.
Die Erkenntnis:
Statt weitere Lizenzen zu kaufen, empfahl die Analyse gezielte Schulung der vorhandenen Nutzer und einen realistischen BIM-Stufenplan.
Das erhaltet ihr
Am Ende der Situationsanalyse habt ihr ein klares Bild — dokumentiert und priorisiert.
- Transparentes Bild des aktuellen Digitalisierungsgrads
- Dokumentation bestehender Systeme und Schnittstellen
- Identifizierte Engpässe und Medienbrüche
- Priorisierte Liste der Handlungsfelder
- Übergabedokument mit Empfehlungen für Phase P
Nächster Schritt
Weiter zu P — Prozess-Optimierung
Mit dem Wissen aus der Status-Quo Analyse optimieren wir im nächsten Schritt eure Prozesse — bevor wir über Technologie reden.
Bereit für Klarheit?
Eine fundierte Situationsanalyse ist der erste Schritt zu erfolgreicher Digitalisierung. Lasst uns gemeinsam herausfinden, wo euer Unternehmen wirklich steht.